Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

 

 Merken

 

KULTUR NACH ACHT

Das Nachtleben fördert, durch seinen niederschwelligen Zugang, die kulturelle Teilhabe der Bevölkerung. Sei dies in Form einer aktiven kulturellen Mitgestaltung, z. B. als Lichtkünstler*in, oder einfach als schweigende Genießer*in. Doch zu selten wird das Nachtleben in der breiten öffentlichen Meinung, vor allem in der Politik, als Kultur bezeichnet. Hier zeigt sich immer noch ein Graben zwischen der Hochkultur, wie Theater und Oper, und Populärkultur, wie es das Nachtleben darstellt. Auch wenn dieses oft als apolitisch bezeichnet wird, zeigt die Erfahrung, dass Musik und Tanz integrierend und vermittelnd wirken und das Nachtleben bei der Verbreitung politischer Anliegen eine wichtige Rolle spielen kann. Themenschwerpunkte der Kultur nach Nacht sind 2017 Party & Freiräume, Integration & Exklusion, Queer Cultures, Party Politics, Nachtlobby und Rave Diplomacy.

NIGHTLIFE CULTURE

Through its easy accessibility, nightlife culture encourages cultural participation of the general population, whether in the form of active cultural contributions (e.g. as a light artist) or simply as a passive observer enjoying the night. However, within the wider public opinion – and especially in politics – nightlife is rarely thought of as being cultural. Here the gap between high-culture (such as theatre and opera) and pop-culture (as portrayed by nightlife) becomes evident. Despite often being described as “apolitical”, experience shows that the integration and exchange of music and dance can play an important role in spreading political issues. The main topics of “Nightlife Culture” for 2017 are: party & free spaces, integration & exclusion, queer cultures, party politics, night lobby and rave diplomacy.

     
 

GESUNDE UND SICHERE NACHT

Nicht selten drehen sich städtische Sicherheitsdiskussionen um das Leben in der Nacht. Von außen entsteht der Eindruck eines gefährlichen Vergnügens, bei dem um die eigene Sicherheit gefürchtet werden muss. Partyfeiern ist Spaß und pure Lebensfreude, auch Exzesse gehörten schon immer zur Nacht. Dabei hat das individuelle Risikoverhalten nicht nur einen Einfluss auf die persönliche Gesundheit, auch wird dabei das Verhalten beeinflusst und es können durchaus auch Außenstehende gefährdet werden. Themenschwerpunkte der gesunden und sicheren Nacht sind 2017 Staff Training, Sicherheit im öffentlichen Raum, Drug Checking, (Neue) Psychoaktive Substanzen, Safer Use & Schadensminderung, Psychedelische Ambulanz, dialogorientierte Maßnahmen sowie Erotik & Sex.

HEALTH AND SAFETY IN NIGHTLIFE

The discussion of urban safety in regard to nightlife is one which circulates regularly. Often, the impression of “dangerous enjoyment”, in which one should fear for their own personal safety, is often formed from an outside perspective. However, celebration is synonymous with pleasure and vitality, and excess has always belonged to this way of life. Individual risk behaviour affects not only one’s own personal safety, but can also affect one’s behaviour, therefore potentially endangering the safety of others. The main topics of “Health and Safety in Nightlife” for 2017 are: staff training, public safety, drug checking, (new) psychoactive substances, safer use & harm reduction, psychedelic ambulance, dialogue oriented measures, and erotic & sex.

     
 

NACHTÖKONOMIE

Die Nachtökonomie hat sich zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor entwickelt. Das Potential liegt dabei nicht nur im Wirtschaftlichen, beispielsweise bei der Anzahl an Arbeitsplätzen, das Nachtleben setzt auch Trends. Von diesen profitiert nicht nur die Gastronomie, die Musikindustrie und andere Bereiche der Kreativwirtschaft, verschiedenste Industriebereiche haben das kreative Potential der Nacht schon für sich entdeckt. Dies führt dazu, dass sich im Umfeld des Nachtlebens oft weitere kreativ Schaffende aus anderen Bereichen ansiedeln, z. B. aus der Design- und Musikindustrie. Themenschwerpunkte der Nachtökonomie sind 2017 Kulturförderung, Party-Tourismus, Kreativwirtschaft, Arbeitsplätze, Innovation, Creative Footprints, Wirtschaftsfaktoren und lokale Ökonomie.

NIGHTLIFE ECONOMY

The nightlife economy has developed into an important economic factor. Its potential lays not only in economics – for example in the number of jobs created; it also sets trends. The benefits aren’t limited to trades such as gastronomy, music or other creative industries; diverse industrial areas have discovered and made use of the creative potential connected to nightlife. This has often led people from other creative fields, such as design and the music industry, to re-apply their talents to areas directly related to nightlife. The main topics of “Nightlife Economy” for 2017 are: cultural funding, party tourism, creative economics, employment, innovation, creative footprints, economic factors and local economy

     
   

NACHTSTADTENTWICKLUNG

Zunehmend wird der innerstädtische öffentliche Raum auch in der Nacht genutzt. Diese auch als Mediterranisierung bezeichnete Entwicklung bedeutet vor allem für junge Menschen eine erhöhte Lebensqualität. Für die Nachtstadtentwicklung handelt es sich bei der nächtlichen Städteplanung um eine der größten aktuellen Herausforderungen. Die Situation wird dabei dadurch verschärft, dass in den letzten Jahrzehnten innerstädtische Freiräume immer weniger geworden sind. Die Frage stellt sich, welche Innovationen die Städte brauchen, um ihre nächtliche Attraktivität auch zukünftig beizubehalten.  Themenschwerpunkte der Nachtstadtentwicklung sind 2017 Vergnügungszonen, New Urban Tourism, Großstadtstrategien, Zeitpolitik, Nachtbürgermeister*innen und der Lärmimmissionsschutz.

URBAN NIGHTLIFE DEVELOPMENT

The increasing nocturnal usage of inner-city public spaces – a development which is also known as “mediterranisation” – demonstrates an increased quality of life, especially for the younger generations. One of the greatest challenges for “Urban Nightlife Development” is currently urban planning in regard to nocturnal activities. The situation is further intensified through the constant decrease in urban free spaces over the past decades. The question arises which innovations the cities need in order to retain their night-time attractiveness in the future. The main topics of “Urban Nightlife Development” for 2017 are: recreational areas, new urban tourism, metropolitan strategies, time politics, night mayors and noise emission control.

Merken

Merken